{"id":1894,"date":"2022-09-23T18:05:09","date_gmt":"2022-09-23T18:05:09","guid":{"rendered":"http:\/\/34.240.245.214\/blog\/?p=1151"},"modified":"2025-10-14T09:31:38","modified_gmt":"2025-10-14T09:31:38","slug":"virtuelle-beraterinnen-um-den-e-commerce-umsatz-anzukurbeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dialogify.io\/de\/blog\/virtuelle-beraterinnen-um-den-e-commerce-umsatz-anzukurbeln\/","title":{"rendered":"Birkenstock setzt \u00abVirtuelle Beraterinnen\u00bb ein, um den E-Commerce-Umsatz anzukurbeln"},"content":{"rendered":"<h3>Biete ein authentisches Kauferlebnis mit einem automatisierten Dialog<\/h3>\n<p>Potenzielle Kund:innen zu K\u00e4ufer:innen zu machen, ist eine st\u00e4ndige Herausforderung f\u00fcr Online-Marken. Die Verbraucher:innen haben eine nahezu unbegrenzte Auswahl an Marken und Produkten, so dass sie unentschlossen und auf der Suche nach fachkundiger Beratung sind.<\/p>\n<p>In einer Studie mit 1500 US-Konsument:innen zeigte Wakefield Research, dass 66 Prozent von der Anzahl der Produkte auf dem Markt \u00fcberw\u00e4ltigt sind. Um aus der Vielzahl der verf\u00fcgbaren Marken die f\u00fcr sie besten Produkte zu finden, m\u00fcssen die Verbraucher:innen viel Arbeit investieren. Das f\u00fchrt oft zu verz\u00f6gerten Entscheidungen und zum Ausstieg.<\/p>\n<p>Lisa Gevelber, Global VP of Marketing bei Google, hat Marken darauf aufmerksam gemacht, dass sie ihre Marketingstrategie im Zeitalter der Assistenz anpassen m\u00fcssen. Bereits 2018 teilte Gevelber mit, dass \u00abin den letzten zwei Jahren die mobilen Suchanfragen mit dem Zusatz &lt;f\u00fcr mich&gt; um \u00fcber 60 Prozent zugenommen haben &#8230; In dieser Welt der unendlichen M\u00f6glichkeiten zu finden, was wir wollen und brauchen, kann eine Herausforderung sein. Wir erwarten, dass wir so schnell wie m\u00f6glich und mit so wenig Aufwand wie m\u00f6glich Antworten finden (auch wenn wir nicht genau wissen, wonach wir suchen). Und die Antworten sollten besser relevant sein.\u00bb<\/p>\n<p>Die Vermarkter haben diesen Trend erkannt und setzen KI ein, um ihren Kund:innen personalisierte Beratung und Fachwissen zu bieten. So haben zum Beispiel Vichy und La-Roche Posay (von L&#8217;Or\u00e9al&#8217;s Active Cosmetics Division) virtuelle Hautpflegeberater:innen in mehreren globalen M\u00e4rkten eingesetzt. In diesem Jahr haben auch Bobbi Brown (Est\u00e9e Lauder), Kiehl&#8217;s (L&#8217;Or\u00e9al Luxe Division) und Sephora (LVMH) in den USA und in Frankreich ihre eigenen Versionen von virtuellen Hautpflegeberatern eingef\u00fchrt, die den Verbraucher:innen Empfehlungen geben und sie beim online einkaufen unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Diese Einf\u00fchrungen haben den Grundstein daf\u00fcr gelegt, dass virtuelle Produktberater in allen Bereichen zum Industriestandard werden. Sie treten mit den Verbraucher:innen in Kontakt, lernen ihre Bed\u00fcrfnisse kennen und generieren wertvolle First-Party-Daten, die den Umsatz steigern.<\/p>\n<h3>Was sind virtuelle Produktberater?<\/h3>\n<p>Wer im Laden einkauft, wird von fachkundige Mitarbeiter:innen willkommen geheissen. Sie nehmen sich die Zeit, die Anliegen der Kund:innen zu verstehen, geben pers\u00f6nliche Empfehlungen und Erkl\u00e4rungen und geben den Verbraucher:innen Vertrauen in ihre Eink\u00e4ufe und in sich selbst. Virtuelle Produktberater sind so konzipiert, dass sie online rund um die Uhr die gleiche Erfahrung bieten. Sie sind quasi digitale Experten, die in digitalen Gesch\u00e4ften arbeiten \u2013 \u00e4hnlich wie menschliche Expert:innen in physischen Gesch\u00e4ften.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1093\" src=\"https:\/\/dialogify.io\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Virtual-advisor-ecommerce-1440x1003.png\" alt=\"\" width=\"877\" height=\"611\" \/><\/p>\n<p>Der virtuelle Produktexperte von Birkenstock ist in der Lage, dynamische Empfehlungen zu geben und die Produktpr\u00e4sentation an die individuellen Bed\u00fcrfnisse der Kund:innen anzupassen. L\u00f6sungen wie diese begannen im Facebook Messenger, wurden aber schnell auf Websites und Landing Pages \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Mit Hilfe von k\u00fcnstlicher Intelligenz k\u00f6nnen virtuelle Hautpflegeberater personalisierte Konversationen f\u00fchren und komplexe Empfehlungssysteme nutzen, um f\u00fcr die Kund:innen die besten Produkte zu finden. Marken wie Olay und Ulta haben auch alternative Formen von Online-Beratern entwickelt, die auf Bildanalysen basieren und beeindruckende Ergebnisse erzielt haben.<\/p>\n<p>Diese Ans\u00e4tze erg\u00e4nzen sich, denn textbasierte Nachrichten, die auf konversationeller KI basieren, bilden die Grundlage f\u00fcr ein umfassendes Beratungserlebnis, das alle Verbraucher:innen bedienen kann. Funktionen wie die Bildanalyse lassen sich dann in dieses Erlebnis integrieren f\u00fcr Verbraucher:innen, die gerne Selfies von sich teilen und diese Funktion w\u00fcnschen.<\/p>\n<h3>Wie neue, erstklassige Berater den Markt ver\u00e4ndern<\/h3>\n<p>Vichy hat als erste der oben genannten Marken mit dieser Art von L\u00f6sung Pionierarbeit geleistet. Seither haben sich die virtuellen Berater weltweit ausgebreitet und wurden sogar in ganz neue Kan\u00e4le wie Display-Werbung integriert.<\/p>\n<p>Der virtuelle Produktberater von Birkenstock wurde zuerst in ihrem Webshop in Indien eingef\u00fchrt. \u00abDies hat die Konversionsrate, die Verweildauer und die Kundenzufriedenheit erh\u00f6ht\u00bb, so Sumit Jain, Head of Digital, Birkenstock India.<\/p>\n<p>Der erste Einsatz f\u00fchrte bei Birkenstock zu mehr als 3 Minuten Engagement pro Interaktion, durchschnittlich sechs einzigartigen Einblicken und einer massiven Steigerung der Konversionsrate um das F\u00fcnffache im Vergleich zu den Daten der gesamten E-Commerce-Website.<\/p>\n<p>Da immer mehr Marken virtuelle Produktberater einsetzen, gibt es eine Vielfalt und Differenzierung bei der Herangehensweise an das Erlebnis. Kiehl&#8217;s, das Flaggschiff der Hautpflegemarke von L&#8217;Or\u00e9al&#8217;s Luxe Division, hat seinen virtuellen Hautpflegeberater als automatisiertes Erlebnis in sein Live-Chat-Angebot integriert.<\/p>\n<p>Mit einem direkt in LivePerson integrierten virtuellen Hautpflegeberater automatisiert und erweitert Kiehl&#8217;s eine Kernkomponente der Kundenakquise, w\u00e4hrend die Live-Agent:innen weiterhin die Support-Anfragen bearbeiten k\u00f6nnen, f\u00fcr die sie am besten geeignet sind.<\/p>\n<p>Mit Bobbi Brown von Est\u00e9e Lauder Companies sind die virtuellen Hautpflegeberater \u00fcber die Hautpflege hinausgegangen und haben auch Kosmetikprodukte einbezogen. So k\u00f6nnen Verbraucher:innen ihre perfekte Foundation (Grundierung) als Teil eines kompletten Sets von Hautpflegeprodukten finden. Die virtuellen Berater erkl\u00e4ren auch, warum jede Empfehlung f\u00fcr sie richtig ist. So st\u00e4rken sie das Vertrauen der Verbraucher:innen und stellen eine direkte Verbindung her zwischen den Informationen, die die Verbraucher:innen dem System zur Verf\u00fcgung stellen, und den daraus resultierenden Empfehlungen.<\/p>\n<p>Der virtuelle Hautpflegeberater von Bobbi Brown, der \u00fcber den Facebook Messenger eingesetzt wird, hilft den Nutzer:innen, ihre Grundierung zu finden, Hautpflegeempfehlungen zu erhalten und mit Live-Make-up-Artists zu sprechen.<\/p>\n<p>Parallel zu diesen beiden Marken hat auch Sephora Frankreich gerade seinen eigenen virtuellen Hautpflegeberater f\u00fcr mehrere Marken eingef\u00fchrt \u2013 gerade rechtzeitig zum Black Friday. Dieser Berater kann die Verbraucher:innen ansprechen und ihnen ein komplettes Hautpflegesystem f\u00fcr eine Vielzahl von Marken empfehlen.<\/p>\n<p>Mit Hunderten von Produkten, die er empfehlen kann, und der M\u00f6glichkeit, den Beratungsprozess zu personalisieren, bringt der neue virtuelle Hautpflegeberater von Sephora die konversationelle KI endg\u00fcltig in den Einzelhandel.<\/p>\n<h3>Warum nimmt dieser Trend jetzt Fahrt auf?<\/h3>\n<p>Mit mehreren Markteinf\u00fchrungen durch drei der gr\u00f6ssten Beauty-Holdings in den letzten Wochen ist klar: Virtuelle Hautpflegeberater entwickeln sich zu einer festen Gr\u00f6sse in der Branche. Aber warum passiert das gerade jetzt?<\/p>\n<p>Laut Accenture kaufen 91 Prozent der Verbraucher:innen eher bei Marken ein, die sie wiedererkennen, an die sie sich erinnern und die ihnen relevante Angebote und Empfehlungen machen. Sie w\u00fcnschen sich mehr Unterst\u00fctzung, Personalisierung und Empfehlungen, um ihre Entscheidungen zu erleichtern. Genau das wird aber immer schwieriger, da die Nutzung von Daten Dritter immer weiter eingeschr\u00e4nkt wird.<\/p>\n<p>Jetzt gibt es die Technologie, die den Vermarktern hilft, diese Herausforderungen zu meistern. Maschinen k\u00f6nnen Produkte auf ausgekl\u00fcgelte Weise erfassen, kennzeichnen und zuordnen, um hochwertige, personalisierte Empfehlungen und dynamische Interaktionen zu liefern, die die richtigen Informationen zur richtigen Zeit bereitstellen.<\/p>\n<p>Dies verbessert das Kundenerlebnis erheblich und funktioniert am besten, wenn die Maschinen f\u00fcr eine bestimmte Branche geschult sind. Mit der Unterst\u00fctzung von Konversations-KI-Funktionen entsteht ein nat\u00fcrliches Kommunikationserlebnis, das sich f\u00fcr alle Online-Ziele von Marken optimieren l\u00e4sst \u2013 egal, ob es darum geht, Gespr\u00e4che, Einblicke, Klicks, E-Mail-Erfassungen oder Konversionen zu generieren.<\/p>\n<p>Hier wird eines von Kiehl&#8217;s \u00abHeldenprodukten\u00bb den Anliegen und Vorteilen, die es bietet, zugeordnet. So kann der virtuelle Berater erkennen, ob ein Produkt zu einem:einer Verbraucher:in passt.<\/p>\n<h3>So ver\u00e4ndern virtuelle Berater die Art und Weise, wie Marken und Verbraucher:innen zusammenkommen<\/h3>\n<p>Die Einschr\u00e4nkungen bei der Zielgruppenansprache und bei den Daten von Drittanbietern zwingen Vermarkter zu Anpassungen. Neue L\u00f6sungen m\u00fcssen nicht nur die Konversion verbessern, sondern auch Erkenntnisse aus erster Hand liefern, die es Marken erm\u00f6glichen, Verbraucher:innen auf neue Weise anzusprechen und zu personalisieren.<\/p>\n<p>Basierend auf den Fragen, die sie stellen, den Anliegen, die sie ansprechen, und den klaren Produktinformationen, die sie bereitstellen, sind virtuelle Berater dazu perfekt geeignet. Sie k\u00f6nnen Marken dabei helfen, die Herausforderung der \u00fcberforderten Verbraucher:innen von heute zu meistern und die eingeschr\u00e4nkten M\u00f6glichkeiten der Zielgruppenansprache durch etablierte Plattformen zu \u00fcberwinden. Durch die Zusammenarbeit mit KI-Partnern, die sich in ihrer Branche auskennen, und den Aufbau von Einzelgespr\u00e4chen in grossem Umfang k\u00f6nnen Marken st\u00e4rkere, dauerhafte Beziehungen zu den Verbraucher:innen aufbauen. Indem sie dies transparent und opt-in-fokussiert tun, st\u00e4rken sie das Vertrauen der Verbraucher:innen, generieren Daten aus erster Hand und profitieren letztlich von mehr K\u00e4ufen und einem h\u00f6heren Lebenszeitwert.<\/p>\n<p>Mit den Besuchern des Webshops in Verbindung bleiben, auch wenn sie nicht kaufen<\/p>\n<p>Die Dialogschnittstelle erm\u00f6glicht es, mit jedem:jeder Besucher:in individuell zu interagieren und sich einzubringen. Sie erlaubt es, Fragen zu stellen, und der Call-to-Action wird als nat\u00fcrlicher empfunden. Mehr als 20 % der Besucher:innen, die mit dem virtuellen Berater interagiert haben, bitten darum, die Produktempfehlung per E-Mail zu erhalten. Gibt es einen besseren Weg f\u00fcr Marken, um mit ihren potenziellen Kund:innen in Kontakt zu bleiben?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Biete ein authentisches Kauferlebnis mit einem automatisierten Dialog Potenzielle Kund:innen zu K\u00e4ufer:innen zu machen, ist eine st\u00e4ndige Herausforderung f\u00fcr Online-Marken. Die Verbraucher:innen haben eine nahezu unbegrenzte Auswahl an Marken und Produkten, so dass sie unentschlossen und auf der Suche nach fachkundiger Beratung sind. 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